Bin ich schon drin ? Ja - nur wo drin ?
Seit das Internet ganz einfach ist und auch Enkel und Oma schnell und einfach ins Internet kommen, trifft man immer häufiger auf Menschen, die meinen: Internet - das sind Webseiten.
Oder man trifft auf jemanden mit gefährlicher Halbbildung: Dann wartet das Internet eigentlich nur auf einen Atomkrieg, alleine um zu beweisen, dass es dann noch funktioniert.
Das Internet ist ein Netzwerk
Das Internet ist nichts anderes als ein gigantisches Netzwerk von Computern. Diese Computer sind über Datenleitungen miteinander verbunden. Über diese Leitungen senden die einzelnen Rechner Datenpakete. Was in diesen Paketen für Daten enthalten sind, ist dem Internet ziemlich egal. Es transportiert einfach Daten von Rechner A zu Rechner B.
Postwurfsendungen
Wie finden die Datenpakte nun ihren Weg ? Die Antwort ist ernüchternd: Gar nicht. Datenpakete sind nämlich nichts als elektronische, manchmal auch optische Impulse, die durch die Leitungen rauschen und als solche ziemlich dumm.
Sie können sich ein Datenpaket wie einen Brief vorstellen - es führt eine Adresse mit sich, welche angibt, wo es hin muss.
Doch das ist nicht alles, es fehlt ja noch der Name; dies ist im Falle des Internets der Port, für welchen das Datenpaket gedacht ist.
Eine riesige Briefkastenanlage
Der Zielrechner ist wie eine riesige Briefkastenanlage. Jeder Dienst besitzt einen eigenen Port, das ist wie ein Briefkasten. Wie bei richtigen Briefkästen gibt es keine zwingende Zuordnung zwischen einem Dienst und einem Port, aber es haben sich gewisse Standards etabliert. So hören Mailserver üblicherweise auf Port 25, Webserver auf Port 80 und FTP-Server auf Port 21.
Fazit
Das Internet besteht nicht nur aus Webseiten, wenn es auch diese sind, welche maßgeblich das Bild vieler Menschen prägen. Genauso kann man Mails verschicken, Videos betrachten, chatten, Geräte steuern, telefonieren und vieles mehr.